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SSW 25 · Zweites Trimester

Wenn Vorfreude und Respekt gleichzeitig wachsen

Das Baby reagiert auf deine Stimme, die Geburt rückt näher – und mit der Vorfreude wächst der Respekt. In SSW 25 geht es darum, präsent zu bleiben, auch mit den eigenen Unsicherheiten.

8 Min Lesezeit·Schwangerschaftswoche für Väter

SSW 25 ist oft die Woche, in der viele werdende Väter merken: Die Geburt ist nicht mehr weit weg.

Was passiert in SSW 25?

Das Baby entwickelt sich weiterhin rasant. In dieser Woche:

  • das Gehirn wächst schnell weiter,
  • die Lunge reift,
  • das Gehör ist gut entwickelt,
  • das Baby reagiert auf Stimmen und Berührungen,
  • die Schlaf- und Wachphasen werden regelmäßiger.

Das Baby ist jetzt etwa so groß wie eine Aubergine und wiegt rund 700 bis 800 Gramm. Viele Eltern können die Bewegungen inzwischen deutlich sehen und von außen spüren.

Warum diese Woche besonders ist

Viele werdende Väter stellen sich in dieser Woche dieselbe Frage: „Ist es normal, gleichzeitig Vorfreude und Angst zu spüren?“

Die klare Antwort: Ja, sehr sogar. Viele Väter berichten, dass die Schwangerschaft jetzt emotional intensiver wird – nicht, weil etwas schiefgeht, sondern weil die Verantwortung greifbarer wird.

Diese Woche für dich

Was passiert gerade?

Die Schwangerschaft wird emotional konkreter – nicht nur organisatorisch.

Das beschäftigt deine Partnerin

Stärkere Kindsbewegungen, körperliche Veränderungen, Schlafprobleme, Gedanken an die Geburt sowie Vorfreude und Unsicherheit.

Dein Job diese Woche

Nicht alle Sorgen lösen – aber Raum dafür schaffen.

Das solltest du erledigen

  • Über eure Ängste und Erwartungen sprechen.
  • Die Elternzeit finalisieren.
  • Unterstützung im Wochenbett planen.
  • Den Geburtsvorbereitungskurs starten oder fortsetzen.

Das kannst du ignorieren

Den Druck, immer stark oder gelassen wirken zu müssen. Auch werdende Väter dürfen unsicher sein.

Dein Job als Papa

Situation

Deine Partnerin macht sich Sorgen

Dein Job

Zuhören statt lösen.

Situation

Die Kindsbewegungen werden intensiver

Dein Job

Anteil nehmen.

Situation

Organisatorische Themen nehmen zu

Dein Job

Verantwortung übernehmen.

Situation

Eigene Ängste kommen hoch

Dein Job

Ehrlich ansprechen.

Situation

Die Familie stellt Erwartungen

Dein Job

Gemeinsam Grenzen setzen.

Sag das lieber nicht — sag das

Lieber nicht

Das wird schon.

Besser

Was genau beschäftigt dich?

Lieber nicht

Ich habe auch keine Ahnung.

Besser

Wir finden unseren Weg gemeinsam.

Lieber nicht

Dafür ist noch Zeit.

Besser

Lass uns Schritt für Schritt planen.

Lieber nicht

Ich darf jetzt nicht nervös sein.

Besser

Ich freue mich – und ich habe Respekt davor.

Typische Papa-Fehler

Fehler

Eigene Sorgen verdrängen

Besser

Offen kommunizieren

Fehler

Immer Lösungen anbieten

Besser

Erst zuhören

Fehler

Nur über Organisation sprechen

Besser

Auch über Gefühle sprechen

Fehler

Perfekt vorbereitet sein wollen

Besser

Flexibel bleiben

Heute erledigen

Häufige Fragen

Ist es normal, gleichzeitig Vorfreude und Angst zu empfinden?

Ja. Diese Mischung erleben viele werdende Eltern.

Kann unser Baby meine Stimme erkennen?

Wahrscheinlich ja. Das Gehör entwickelt sich weiter und vertraute Stimmen werden zunehmend wahrgenommen.

Warum denke ich gerade so viel über die Zukunft nach?

Weil die Geburt näher rückt und die neue Verantwortung greifbarer wird. Das ist normal.

Muss ich mich schon komplett vorbereitet fühlen?

Nein. Niemand ist vollständig vorbereitet.

Was ist mein wichtigster Job in dieser Woche?

Präsent bleiben – auch mit deinen eigenen Unsicherheiten.

Passend zu dieser Phase

Passend zu dieser Woche

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