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SSW 38 · Geburt steht bevor

Die Zeit des Wartens

Alles ist vorbereitet – und trotzdem passiert oft: nichts. In SSW 38 wird Geduld zu einer deiner wichtigsten Aufgaben. Warum Warten zur Geburt dazugehört und wie du Ruhe vorlebst.

8 Min Lesezeit·Schwangerschaftswoche für Väter

SSW 38 ist für viele werdende Eltern eine besondere Phase: Alles ist vorbereitet – und trotzdem passiert oft nichts.

Was passiert in SSW 38?

Das Baby ist bereit für die Geburt. In dieser Woche:

  • die Organsysteme sind weit entwickelt,
  • das Gehirn reift weiter,
  • das Immunsystem entwickelt sich,
  • das Baby nimmt weiter an Gewicht zu,
  • viele Babys liegen tief im Becken.

Das Baby ist jetzt etwa so groß wie eine Lauchstange und wiegt rund 3.000 bis 3.300 Gramm. Die Bewegungen können sich anders anfühlen, weil der Platz im Bauch begrenzt ist. Wichtig ist: Sie sollten weiterhin regelmäßig spürbar sein.

Warum diese Woche besonders ist

Viele werdende Väter stellen sich in dieser Woche oft eine Frage: „Wie halte ich das Warten aus?“

Weitere typische Fragen:

  • Woran erkennen wir echte Wehen?
  • Wann fahren wir los?
  • Wie gehe ich mit meiner Nervosität um?
  • Was, wenn der Termin verstreicht?

Viele werdende Väter berichten, dass sie jetzt ständig aufs Handy schauen und jedes Geräusch anders wahrnehmen. Das ist normal. Aber versuche, nicht in den Daueralarm-Modus zu wechseln.

Diese Woche für dich

Was passiert gerade?

Ihr wartet – und genau das kann anstrengender sein als gedacht.

Das beschäftigt deine Partnerin

Ungeduld, Müdigkeit, Schlafprobleme, körperliche Beschwerden und die Frage, wann es endlich losgeht.

Dein Job diese Woche

Geduld vorleben.

Das solltest du erledigen

  • Den Alltag so normal wie möglich gestalten.
  • Gemeinsame Zeit bewusst nutzen.
  • Erreichbar bleiben.
  • Letzte offene Fragen mit Hebamme oder Klinik klären.

Das kannst du ignorieren

Nachrichten, die ständig fragen, ob das Baby schon da ist. Ihr müsst niemanden auf dem Laufenden halten.

Dein Job als Papa

Situation

Deine Partnerin wird ungeduldig

Dein Job

Verständnis zeigen.

Situation

Die Familie fragt ständig nach

Dein Job

Kommunikation übernehmen.

Situation

Die Nervosität steigt

Dein Job

Ruhe bewahren.

Situation

Die Geburt lässt auf sich warten

Dein Job

Geduld vorleben.

Situation

Eigene Unsicherheit kommt hoch

Dein Job

Offen darüber sprechen.

Sag das lieber nicht — sag das

Lieber nicht

Warum dauert das so lange?

Besser

Unser Baby kommt, wenn es bereit ist.

Lieber nicht

Spürst du schon etwas?

Besser

Wie geht es dir heute?

Lieber nicht

Jeder fragt schon nach.

Besser

Wir melden uns, wenn es Neuigkeiten gibt.

Lieber nicht

Vielleicht geht es heute Nacht los.

Besser

Lass uns den Tag so normal wie möglich genießen.

Typische Papa-Fehler

Fehler

In ständige Alarmbereitschaft verfallen

Besser

Energie bewusst einteilen

Fehler

Den Geburtstermin als Deadline sehen

Besser

Ihn als Orientierung verstehen

Fehler

Druck durch Nachfragen weitergeben

Besser

Erwartungen von außen abgrenzen

Fehler

Nur auf die Geburt fokussieren

Besser

Die Zeit zu zweit bewusst nutzen

Heute erledigen

Häufige Fragen

Ist es normal, dass noch nichts passiert?

Ja. Viele Babys kommen erst nach SSW 38 zur Welt.

Muss ich ständig erreichbar sein?

Ja – aber ohne dauerhaften Stress. Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit.

Was, wenn der Geburtstermin verstreicht?

Das ist häufig und meist kein Grund zur Sorge. Eure Hebamme oder Ärztin wird euch begleiten.

Wie kann ich meine Partnerin jetzt unterstützen?

Indem du Geduld zeigst, den Alltag erleichterst und Druck von außen abfängst.

Was ist mein wichtigster Job in dieser Woche?

Ruhe bewahren. Nicht den Countdown zählen.

Passend zu dieser Phase

Passend zu dieser Woche

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